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Wie wird CO2 aus dem Bier entfernt ?

Antwort: Durch eine Vakuum-Kreislaufpumpe vor dem Abfüllen
Nach der Lagerung wird das Bag-In-Box Bier bei Unterdruck im Kreislauf gepumpt und dabei freiwerdendes CO2 abgesaugt, bis die Konzentartion nur noch 1g CO2/l beträgt
(von ursprünglich 5 g/l).

Schmeckt das Bag-In-Box Bier nicht irgendwie anders?

Antwort: Nein
Das Bier wird auf traditionellem Wege gebraut und hergestellt. Nur wird eben vor dem Abfüllen das CO2 entzogen und erst in der Schankanlage wieder zugeführt. Die CO2-Konzentration von 5-7g CO2/l. ist dieselbe. Der Verbraucher merkt absolut keinen Unterschied. Die Beutel sind lebensmitteltauglich und beeinflussen den Geschmack nicht.

Variabler CO2-Gehalt?
Die Zapfgeschwindigkeit kann am Kompensator-Zapfhahn variabel eingestellt werden.
Ist es gewährleistet, dass das Bier immer die selbe CO2 Konzentration hat?


Antwort: JA, der CO2-Gehalt ist immer konstant.
Im Carbonator befindet sich ein Proportionalitätsventil. Dieses sorgt dafür, dass immer das selbe Mischungsverhältnis zwischen Bier und CO2 besteht. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die CO2 Konzentration konstant ist – je nachdem wie sie eingestellt ist.

Wie kann der CO2-Gehalt eingestellt werden?

Antwort: Über den Druck der CO2 Karbonisierungsleitung
Das Proportionalitätsventil ist für einen CO2-Druck von 5,5 bar ausgelegt (5g CO2/l). Will man die CO2 Konzentration erhöhen, so braucht man nur den Druck zu erhöhen.

Mit welchem Druck kommt das Bier aus dem Carbonator?

Antwort: Wie beim KEG Fass
Das Bier kommt mit ca. 2 bar aus dem Carbonator. Dies entspricht in etwa dem KEG Fassdruck. Dieser Druck kann noch an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Wie kann der Ausgangsdruck des Carbonators verändert werden?

Antwort: Durch eine Feder
Im Carbonator regelt eine Feder den Druckabbau. Durch den Austausch dieser Feder, dass das Ausgangs-Druckniveau erhöht oder verringert werden.

Was sind die technischen Voraussetzungen, um Bag-In-Box Bier ausschenken zu können?

Antwort: Die Voraussetzungen sind minimal
In den meisten Fällen kann das KEG-Fass einfach und kostengünstig mit minimalem Installationsaufwand durch Bag-In-Box Bier ersetzt werden.
Alles was Sie pro Leitung brauchen ist:
  • Ein Carbonator
  • Eine Pumpe (Flojet)
  • Eine CO2-Flasche mit einem 7 bar Druckmanometer
Entscheidend ist, dass das Bier zum Zeitpunkt der Carbonisierung gekühlt ist (max 8°C).

Kommen das CO2 für die Druckmembranpumpe und
für das Bier aus einer CO2-Flasche?

Antwort: JA, kann man so machen.
Die Pumpe benötigt einen Antriebsdruck von 5,5 bar (Luft, CO2 oder N2). Dies ist auch der Druck, auf den das  Proportionalitätsventil im Carbonator abgestimmt ist. Man kann das CO2 für Antrieb und Karbonisierung aus der selben Flaschen entnehmen.
Das bedeutet: Eine CO2 Flasche mit einem Manometer und 2 Leitungs-Abgängen. Eine Leitung wird zum Betrieb der Pumpe verwendet, die andere Leitung zum Recarbonisieren des Bieres. (T-Stück ebenfalls möglich)

Was sagt das Reinheitsgebot?

Antwort: Das Reinheitsgebot wusste noch nichts von CO2.
Einzig die Zutaten zum Brauen wurden festgelegt. Dies sind: Hopfen, Wasser, Malz und Hefe.
Wir empfehlen den Verbraucher durch einen Hinweis in der Getränkekarte auf das Zusetzen von CO2 (E 290) hinzuweisen.

Ist das ganze patentiert?

Antwort: Selbstverständlich.
Wir haben für den Carbonator entsprechende Patente beantragt, um unsere Entwicklungsarbeit auch selbst vermarkten zu können.  

Wie groß ist die Einsparung mit Bag-In-Box Bier?

Antwort: Nach unseren Berechnungen beträgt die Einsparung beim Einsatz von Bag-In-Box Bier 15-20 € / hl.

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